Wie ich fast ohne Nervenzusammenbruch einen alten Schrank aufgemöbelt habe

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Der aufmerksame Leser wird sich nach dem letzten Beitrag gedacht haben: „Moment mal, gab’s da nicht noch so ein anderes Projekt, das auch gerade in der Pipeline hängt? So einen alten Schrank?“ Wie schön, dass du fragst :-) Um euch das Ganze nochmal in Erinnerung zu rufen: vor vielen Wochen hatte ich mir in einem kleinen Laden einen alten Schrank gekauft mit dem Plan, ihn etwas herzurichten. Den Bericht dazu findet ihr hier.

 Es fing alles ganz harmlos an. Als ich das „Wunder“ der Heißluftpistole für mich entdeckt hatte, war ich auch noch frohen Mutes. Aber dann … Untermieter, total kaputte Finger und endlos schiefe Wände! DRAMA!

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Was nicht passt, wird passend gemacht

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… oder „Molger darf jetzt auch einziehen“

Unsere neuen Badezimmer sind toll. Keine alten, heruntergekommenen Altbau-Badezimmer. Ganz neu gemacht, chic, neutral. Und jetzt kommt das ABER: ich habe in meinem Bad so gut wie keinen Platz für einen Badschrank. Diagonale Wände, sehr tiefe Fenster und halbhohe Podeste machen die Sache sehr schwierig. Ein Unterspülschrank mit Schubladen wäre toll, aber die sind entweder ganz schön teuer oder passen einfach nicht um den Ablauf herum. Und dann hatte ich da noch die Einzelteile eines alten Molger-Regals rumstehen. Zu schade, um sie wegzuschmeißen. Das Problem ist nur: die Schrauben sind irgendwie weg.

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Unser ältester Mitbewohner

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Ich hab’s eigentlich nicht so mit alten, gebrauchten Sachen. Ich guck’s mir gern an, aber haben muß ich’s nicht. Bis ich vor Kurzem bei Pony Hütchen in Kreuzberg einen alten Kleiderschrank entdeckt habe, der’s mir echt angetan hat. Nach drei Besuchen im Laden, bei denen ich den Schrank wie ein Geier umkreist habe und mir versichert wurde, daß da bestimmt kein Holzwurm mehr drin ist (ich denke da mit Sorge an unsere schicken Dielenböden!), konnte ich nicht mehr „nein“ sagen. Ein paar Tage später hat man mir unseren neuen Mitbewohner nach Hause gebracht und zusammen gesteckt. Und jetzt steht er im Arbeitszimmer und wartet auf seine Schönheitskur. Wenn er mal fertig ist, soll er das neue Heim für meine Stoffsammlung und das ganze Nähzubehör werden, aber bis es soweit ist, wartet noch viel Arbeit auf mich.

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Meine, äh, unsere neue Küche

Unsere Küche

This is where the magic happens

Ich liebe Küchen und ich will mich da auch gar nicht auf eine bestimmte Stilrichtung festlegen. Das kommt schließlich immer auch auf die Wohnung an. Und auf das Budget. Daher bin ich bei meinen letzten zwei Küchen leider nicht über IKEA hinaus gekommen, dabei habe ich’s wirklich versucht. Klar gibt es tolle Sonderangebote in den umliegenden Möbelhäusern und Küchenstudios, aber sobald man einen nicht ganz genormten Küchengrundriss hat oder – oh nein – Extrawünsche, wird das Ganze gleich sprunghaft teurer. Also sind wir dem schwedischen Möbelhaus treu geblieben und nachdem ich mich mit dem Küchenplaner angefreundet hatte (die langen Ladezeiten schiebe ich mal meinem alten Laptop in die Schuhe!), hat es gefühlt auch nur zehn Entwürfe gebraucht, bis alles gepasst hat und die Tücken des Altbaugrundrisses (Heizungsrohre, die mitten aus der Wand kommen!) berücksichtigt wurden.

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Umziehen ist toll!

Modern Mid Century

Ok, versteht mich bitte nicht falsch. Ich bin kein Fan davon, eine neue Wohnung in einer 600 km entfernten Großstadt zu suchen, Kisten zu packen, ein einigermaßen bezahlbares Umzugsunternehmen zu finden, ohne Küche und Lampen zu leben und wochenlang zwischen Kartons zu hausen und nichts wiederzufinden. Das stresst!

ABER: ein Umzug ist ein Neuanfang. Alles, was man hat, kommt auf den Prüfstand. Pack ich’s ein oder kann das weg? Dinge, bei denen man denkt „das hab ich ja schon zwei Jahre nicht mehr gesehen, wußte gar nicht, daß ich das mit nach München genommen hatte“ können definitiv weg! Alles, was zwei Jahre unangetastet im Keller vor sich hin vegetiert hat – kann weg.

Soweit zur Theorie.

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