Rund um den Ärmelkanal – Fotos mit leichter Verspätung

Neulich ist mir aufgefallen: ich „schulde“ euch noch eine ganze Menge Fotos. Könnt ihr ja nicht wissen, hab euch ja nichts davon erzählt. Aber ich habe mich mal an die Arbeit gemacht und die Fotos meines letzten Urlaubs durchgesehen und etwas aufgehübscht. Und zwar waren wir auf „Mini-Kreuzfahrt“ durch den Ärmelkanal. 5 Länder in 7 Tagen quasi – Deutschland, England, Frankreich, Belgien, Holland. Und hier ist das „Best Of“.

Übrigens: Stonehenge hatte ich mir größer vorgestellt …

Wie schon beim letzten mal haben wir – mit einer Ausnahme – die Hafenstädte und Umgebung auf eigene Faust unsicher gemacht. Zum Beispiel sind wir in Southampton in den Zug gestiegen, sind nach Salisbury gefahren und von dort mit dem Bus weiter nach Stonehenge. Das hat nicht nur den Vorteil, daß man viel mehr von der Gegend zu sehen bekommt (Salisbury ist wirklich ein hübsches Städtchen), man spart einen Haufen Geld und ist auch viel flexibler. Man muß nicht ständig auf die ganze Gruppe warten und kann sich seine Zeit besser einteilen. Setzt natürlich voraus, daß man sich zumindest irgendwie in der Landessprache zurecht findet. Allen, die ähnliches vorhaben, sei gesagt: den Bus in Salisbury muß man bar in Pfund bezahlen und zum nächsten Geldautomat ist es weit. Guckt vorher im Internet nach den Preisen und steckt genug Bargeld ein. Das Kombiticket inklusive Eintritt für Stonehenge hat sich gelohnt!

Auch in Seebrügge kommt man sehr schnell und günstig mit dem Zug nach Brügge und zurück und in Amsterdam legt das Schiff sowieso mitten in der Stadt an.

In Frankreich haben wir dann tatsächlich einen Ausflug gebucht, von dem wir uns nach der Beschreibung aber leider mehr erhofft hatten. Statt uns per Reisebus durch die Normandie schaukeln zu lassen, um vermeintliche kulinarische Höhepunkte zu erleben, hätten wir die Zeit besser in Le Havre selbst verbringen sollen. Die Führungen durch Calvados-Brennerei und Käserei waren kurz und knapp und kamen teilweise recht lustlos rüber. Dafür war die Verweildauer in den jeweiligen Hofläden umso länger, weswegen sich ein leichtes Gefühl von Kaffeefahrt einschlich. Und im Grunde sehen französische Kühe und Apfelbäume auch nicht anders aus als unsere. Aber wenigstens die Höfe und Landschaft drumherum waren ein echter Hingucker!

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